Gefriertrocknungsanlagen von OPTIMA für Pharma und Wissenschaft

Gefriertrocknung mit Anlagen von OPTIMA – exakt auf Ihren Bedarf zugeschnitten 

Dank hochmoderner Verfahren zur Gefriertrocknung sind pharmazeutische Produkte heute immer länger haltbar. Gefriertrocknungsanlagen aus dem Hause OPTIMA bilden ein breites Spektrum moderner Verfahren und Anforderungen in der Gefriertrocknung ab. Dazu zählen High-Tech-Pilotanlagen ebenso, wie hoch effiziente Produktionsanlagen für Vials, Spritzen oder Ampullen – einzeln oder in Bulk.

OPTIMA begleitet Sie von Beginn an auf dem Weg zur perfekten Gefriertrocknungsanlage für Ihre Bedürfnisse und Anwendungen. Dazu gehören anfängliche Erprobungen und Tests im Labor ebenso, wie eine detaillierte Entwicklung aller notwendigen Prozesse für die Trocknung. Das moderne OPTIMA pharma Produktionsgebäude erfüllt alle Anforderungen moderner Gefriertrocknung und hält für alle notwendigen Prozesse die richtigen Medien bereit – Reinstdampf, CIP-Wasser und Flüssigstickstoff. So können wir die Gefriertrocknung für Ihr Unternehmen von Beginn an und unter Original-Bedingungen testen und hoch individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassen.

Aufbau, Inbetriebnahme und der FAT Ihrer Gefriertrocknungsanlage erfolgen bei uns vor Ort in zweigeschossigen Hallen. Ein wesentlicher Vorteil – denn das ermöglicht uns umfangreiche Test der Gefriertrocknung und eine optimale Abnahme unter realen Bedingungen. Das erspart wertvolle Zeit bei der Vor-Ort-Inbetriebnahme in Ihrem Unternehmen sowie bei der Qualifizierung (IQ, OQ) sowie dem finalen Leistungstest (SAT).
Prozessbasiertes
3D Engineering
Phasenorientierte
Projektabwicklung
IQ/OQ/PQ
Qualitätssicherung
Integration in
Turnkey-Anlagen

Ihr Gefriertrockner von OPTIMA pharma

Zukunftsorientierte und innovative Lösungen – abgestimmt auf Ihre individuelle Anwendung

Gefriertrocknungsanlage - Beladung Reihe für Reihe
Gefriertrocknungsanlagen - Modernste Gebäudetechnik - OPTIMA pharma
Bei der Konzeption neuer Anlagen für die Gefriertrocknung sowie der Nachrüstung bestehender Gefriertrocknungsanlagen fließen viele, individuelle Faktoren eine Rolle und maßgebend steht der Bedarf Ihres Unternehmens im Fokus. Zudem müssen Prozessanforderungen, Produkteigenschaften, die Struktur Ihres Unternehmens sowie Ihre Raumsituation berücksichtigt werden. Die gewünschte Automationsstufe (manuell, semiautomatisch oder vollautomatisch) ist entscheidend für die Auswahl des geeigneten Beladesystems der Gefriertrocknungsanlage.

Optima Pharma orientiert sich exakt an Ihren Anforderungen. Am Standort Mornshausen können wir Aufbau sowie Tests und IBN von Be- und Entladesystem und Gefriertrocknungsanlage zusammen durchführen. Modernste Gebäudetechnik ermöglicht Optima den Aufbau der Gefriertrockungsanlage für Ihr Unternehmen unter realen Bedingungen. Sowohl „Single Floor“ als auch hohe, doppelstöckige Anlagen können angepasst an die spätere Architektur bei Ihnen vor Ort aufgebaut und komplett simuliert werden.

Für die Montage, Demontage sowie den Transport bleibt Ihre Anlagen vollständig im Gebäude. Jede unserer Anlagen verlässt im geschlossenen LKW das Produktionsgebäude. Das sichert eine perfekte Anlieferung und hat den Vorteil, dass bei der anschließenden Vor-Ort-Installation wertvolle Zeit bis zur Produkteinführung eingespart wird.

Weitere Informationen

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Lyophilization Process Technology

Prozess-Sicherheit und Effizienz im Fokus. Interview-Partner: Stephan Reuter, CEO Optima Pharma

Wie funktioniert die Trocknung per Gefriertrocknungsanlage?

Informationen rund um die Gefriertrocknung

Der Prozess der Gefriertrocknung wird auch als Lyophilisation oder Sublimationstrocknung bezeichnet. Dabei handelt sich um ein Verfahren zur schonenden Vakuum-Trocknung hochwertiger Produkte bei geringer Temperatur – die perfekte Lösung für Arzneimitteln und die Pharma-Industrie.
 
Bei der Gefriertrocknung wird das Produkt zunächst tiefgefroren und dann bei niedriger Temperatur getrocknet, indem ihm das enthaltene Wasser als Eis mittels eines speziellen Verfahrens im Vakuum entzogen wird. Dabei sublimieren im Produkt enthaltenen Eiskristalle bei geringer Temperatur, das heißt sie gehen vom festen direkt in gasförmigen Zustand über – ohne zuvor flüssig geworden zu sein. Während der Trocknung bei niedrigen Temperaturen hilft das Prinzip, dass Eis ausreichend hohen Dampfdruck hat, um direkt vom gefrorenen in den gasförmigen Zustand überzugehen. So können hochwertige und sensible Produkte besonders schonend getrocknet werden, Struktur und Beschaffenheit bleiben unversehrt.
 
Das Endprodukt der Gefriertrocknung wird als Lyophilisat bezeichnet. In der pharmazeutischen Industrie wird die Lyophilisation als Batch-Prozess durchgeführt.

Gefriertrocknen: Das Verfahren
Ein Gefriertrockner besteht in der Regel aus zwei Behältern: Einer Kammer und einem Kondensatorbehälter. Diese sind über ein Zwischenventil miteinander verbunden. Das zu trocknende Produkt steht auf Stellflächen, die beheizbar und kühlbar sind. Im Kondensator sind Rohrschlangen verbaut, die von einer niedrig temperierten Sole durchströmt werden, es kann aber auch eine direkte Kältemittel-Einspritzung erfolgen.
 
Primär-Trocknung
Im ersten Schritt wird das Produkt unter atmosphärischem Druck tief- bzw. eingefroren, das heißt unter seinen Gefrierpunkt gebracht. Anschließend erfolgt die Sublimation des Wassers im Produkt, das so direkt in einen gasförmigen Zustand gebracht wird. Dazu wird ein Vakuum erzeugt.

Bei der Sublimation, also dem direkten Übergang des Wassers vom gefrorenen in den gasförmigen Zustand im Vakuum, wird Energie aufgenommen, die aus der Umgebungstemperatur bezogen wird. Somit würde die Temperatur der Aufstellflächen für die Produkte im Laufe des Prozesses sinken. Damit sie konstant bleibt, wird den Aufstellflächen ebenso viel Wärme zugeführt, wie vom Wasser als Sublimationsenergie aufgenommen wird. Der entstehende Wasserdampf schlägt sich während des Trockungsprozesses als Eis auf den gekühlten Rohrschlangen nieder.
 
Sekundär-Trocknung
Bei der nun folgenden Sekundärtrocknung wird stärker gebundenes Wasser durch Erwärmen aus dem Produkt entfernt. Daher muss eine Kühlung der Aufstellflächen erfolgen. Dies gelingt über Wärmetauscher, die an das primäre Kältesystem angeschlossen sind. Der Kondensator kann direkt mit Kältemittel beaufschlagt werden. Die Temperaturen liegen typischerweise zwischen -75 °C und  -90 °C. Das Abtauen des Kondensators erfolgt mit Dampf im Unterdruck.