HPAPI-Projekte gelten als High-Complexity-Vorhaben: Mehrere Gewerke – Füll- und Verschließlinie, Containment, Gefriertrocknung, Gebäudetechnik – müssen lückenlos zusammenspielen. Marktseitig steigt der Druck: kleinere Batches, mehr Produktpfade, oft wechselnde Formate. Ohne durchgängige Systemintegration nehmen Koordinationsaufwände, und Sicherheitslücken sowie Inbetriebnahmeverzögerungen erheblich zu.
Ein komponentenweiser Ansatz mit separaten Lieferanten erzeugt Bruchstellen: abweichende Schnittstellen, divergierende Sicherheitslogiken, unklare Verantwortlichkeiten bei Änderungen. Besonders heikel sind übergreifende Funktionen z. B. Wash-down mit WFI, Transportsysteme und Rückluftkanäle gleichermaßen erfassen muss, oder Druckkaskaden, die Füllbereiche, Isolatorsegmente und Lyo-Be-/Entladung konsistent führen. Einzel-FATs zeigen selten, wie das Gesamtsystem in realer Kopplung reagiert.
Die Anzahl hybrider Linien nimmt zu. Gleichzeitig verschiebt sich die Qualifizierungsarbeit nach vorn: Regulatoren und Betreiber erwarten, dass kritische Funktionen bereits vor der Installation ganzheitlich getestet sind.
Turnkey mit integrierter Systemkonzeption und iFAT (integrated Factory Acceptance Test).
Wer HPAPI-Produktionslinien als ein integriertes Gesamtsystem plant, reduziert Komplexität auf beherrschbare Prozesse. Entscheidend sind standardisierte Schnittstellen, simulationsgestützte Auslegung und ein iFAT, das reale Bedingungen abbildet, um Sicherheit, Planbarkeit und eine zügige Aufnahme der GMP-Produktion zu realisieren.
Optima entwickelt Turnkey-Lösungen mit vollständig aufgebautem Gesamtsystem in den CSPE-Centern in Schwäbisch Hall. iFAT umfasst Funktions- und Dichtigkeitsprüfungen, Vorzyklusentwicklung, Safety- und Havarie-Tests sowie die abgestimmte SCADA-Integration. Kunden profitieren von klaren Schnittstellen, beschleunigter Qualifizierung und messbarer Risikominimierung.