Präzision, Performance und Gestaltungsfreiheit

Dry Molded Fiber Technologie

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Dry Molded Fiber Technologie 

Entwickelt für anspruchsvolle Verpackungsanwendungen

Verpackungen müssen heute mehr leisten als nur Ressourcen zu sparen. Verbraucher erwarten hochwertige Haptik und Optik, Markenhersteller benötigen starke Differenzierung am Point of Sale und Produzenten sind auf wirtschaftliche, skalierbare Prozesse angewiesen. Genau hier setzt Dry Molded Fiber an.


Die Technologie ermöglicht Ihnen die industrielle Herstellung hochwertiger Verpackungen aus trockenen Zellstofffasern und verbindet die Vorteile faserbasierter Materialien mit einer Präzision und Oberflächenqualität, die bisher überwiegend kunststoffbasierten Lösungen vorbehalten waren. Durch die Kombination aus hoher Formfreiheit, exzellenter Oberflächenqualität und kosteneffizienter Serienfertigung entstehen Verpackungslösungen für anspruchsvolle Anwendungen im Food-, Consumer-Goods- und Foodservice-Bereich.
 

Verpackungslösungen FAQ
Die Vorteile im Überblick

Warum Dry Molded Fiber?

Kunststoffähnliche Performance 
Hohe Stabilität und Funktionalität für anspruchsvolle Verpackungslösungen

Höchste Präzision in der Verpackungsfertigung Maßgenaue Verpackungen mit Toleranzen von bis zu ±0,1 mm

Kunststoffähnliche Performance 
Hohe Stabilität und Funktionalität für anspruchsvolle Verpackungslösungen

Wirtschaftliche Produktion im industriellen Maßstab
Effiziente Fertigung durch Inline-Recycling und integrierte Airlaid-Technologie

 

 

Die Technologie hinter Dry Molded Fiber

Die Technologie hinter Dry Molded Fiber

FiberOne-Pro Rendering
Materialzuführung von der Rolle
Vom Zellstoff zur Faserbahn
Oberflächen gezielt veredeln: Tissue & Additive
Ausstanzen der Chips
Inline Recycling
Verpackung formen
Barriere integrieren
schliessen
FiberOne-Pro Rendering
Objektzuführung
Icon Prozess 1

Unbleached oder bleached Fasermaterial wird automatisiert von der Rolle zugeführt und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Die Möglichkeit der Verarbeitung verschiedener Pulp Types schafft maximale Flexibilität für diverse Verpackungskonzepte.

Vom Zellstoff zur Faserbahn
Icon 2

Trockene Zellstofffasern werden aufbereitet und zu einem homogenen Airlaid-Material geformt. Der integrierte Prozess sorgt für hohe Materialqualität, geringe Toleranzen und eine effiziente Verarbeitung.

Oberflächen gezielt veredeln: Tissue & Additive
Icon 3

Optional werden Tissues sowie funktionale Additive integriert. Dadurch lassen sich Oberflächenqualität, Bedruckbarkeit, Abriebfestigkeit und weitere Materialeigenschaften gezielt an die Anwendung anpassen.

Ausstanzen der Chips
Icon 4

Das Material wird in präzise Chips geschnitten, die maximale Formfreiheit und eine gleichbleibend hohe Produktqualität ermöglichen. So lassen sich auch anspruchsvolle Verpackungsdesigns zuverlässig realisieren.

Inline Recycling
Icon 5

Beim Stanzen anfallende Materialreste werden direkt in den Produktionsprozess zurückgeführt. Das erhöht die Materialeffizienz und unterstützt eine wirtschaftliche Serienfertigung.

Verpackung formen
Icon 6

Unter Wärme und Druck werden die Fasern in ihre endgültige Form gebracht. Dabei entstehen präzise Verpackungen mit hoher Maßgenauigkeit, exzellenter Oberflächenqualität und komplexen Geometrien.

Barriere integrieren
Icon 7

Bei Bedarf werden funktionale Barrierelösungen inline aufgebracht. Dadurch lassen sich Verpackungen für anspruchsvolle Anforderungen an Produktschutz, Haltbarkeit und Funktionalität auslegen.

Produktschutz neu gedacht
Barriereeigenschaften ohne Aluminium

So individuell wie Ihr Produkt – faserbasierte Verpackung neu gedacht

Jedes Produkt stellt individuelle Anforderungen an Schutz, Handling, Design und Effizienz. Genau hier setzen unsere Technologien an. Mit dem marktweit umfassendsten Technologieportfolio für faserbasierte Verpackungen realisieren wir maßgeschneiderte Lösungen für starre Gebinde: ob Paper Board, geformtes Papier oder Dry Molded Fiber.

Ihre Vorteile:

  • zuverlässiger Produktschutz auch bei sensiblen oder lebensmittelnahen Anwendungen
  • hohe Formfreiheit für differenzierende Verpackungsdesigns
  • integrierte Barriere-Technologien für funktionale Sicherheit
  • durchgängige Prozesse vom Füllen über das Verschließen bis zum Weiterverpacken

Der Schlüssel zu diesen Vorteilen liegt in der richtigen Technologie. Werfen Sie einen Blick auf unser Portfolio und finden Sie die passende Lösung für Ihre Anwendung.

Zum Technologie-Portfolio

Geben Sie uns 90 Sekunden Zeit, Sie zu überzeugen

 

Ihr One-Stop-Shop-Partner für marktfähige faserbasierte Verpackungen

Wir unterstützen Sie dabei, faserbasierte Verpackungen erfolgreich im Markt zu etablieren. Von der ersten Idee bis zur stabilen Serienproduktion. Als Partner denken wir nicht in Einzeltechnologien, sondern in Lösungen, die zu Ihren Produkten, Zielen und Produktionsrealitäten passen.

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Verpackungskonzepte, die funktionieren, skalieren und differenzieren. Dabei behalten wir stets das große Ganze im Blick: Marktanforderungen, Produktionssicherheit, Investitionsschutz und die Wirkung Ihrer Marke am POS. Unser Anspruch ist es, Komplexität zu reduzieren und Ihnen Planungssicherheit für heute und Handlungsspielraum für morgen zu geben.

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Umformen von Papier
Thermoformen von Papier

Unsere Technologie zum Umformen von Papier und anderen formbaren faserbasierten Materialien eröffnet Ihnen neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Ihre Vorteile:
  • Verarbeitung von veredelten Papieren mit Barriere- und Siegelschichten, unterschiedlichen Zellstoffarten und hochdehnbaren Materialien
  • Breites Spektrum, von Verpackungen mit hohem Produktschutz, über Formen mit engen Toleranzen bis zu Multikavitäten-Verpackungen
  • Hohe Barriere durch integrierte Laminiertechnologie (recyclingfähig oder kompostierbar)

Gewinnen Sie Designfreiheit, Prozesssicherheit und ein klares Differenzierungsmerkmal am POS.

Produktbeispiel faserbasierte Verpackung: Barrieretechnologien
Barrieretechnologien

Unsere faserbasierten Technologien bieten flexible Lösungen für unterschiedliche Barriereanforderungen. Neben bereits veredelten Materialien im Bereich Paper Board und Papier kommen dabei Pre-Spay-Technologien, Hochleistungslaminierung sowie Pre-Spray-Verfahren zur Faserbehandlung zum Einsatz.

Ihre Vorteile:
  • Gezielte Integration von Wasser-, Öl- und Fettbarrieren
  • Laminierung dünner Barrierefilme möglich (30µm)Hohe Materialflexibilität (Biofilm, kompostierbare Barrieren, neue Arten von Polymeren)

Das Ergebnis: recyclingfähige Verpackungen mit hoher Faserrückgewinnungsquote oder kompostierbare Alternativen je nach Bedarf. Zur globalen Standardisierung von Verpackungslösungen.

Dr.-Ing Sven Jacobsen, Senior Fiber Development Manager Amcor Global Core R&D

Die Optima Dry Molded Fiber Technologie demonstriert erstmals, dass DMF nun im industriellen Maßstab wirtschaftlich skaliert werden kann.

Dr.-Ing Sven Jacobsen, Senior Fiber Development Manager Amcor Global Core R&D
Podcast
Home of fiber – the future of fiber-based packaging

Fiber‑based Packaging verändert gerade eine ganze Branche.
Aber was steckt wirklich dahinter? Welche Technologien sind bereits serienreif und wo liegen die echten Herausforderungen?

Im Podcast Home of fiber – the future of fiber-based packaging tauchen wir tief in die Welt des fiber‑based Packaging ein. Unsere Experten sprechen über technologische Durchbrüche, über Learnings aus Entwicklung und Industrialisierung – und darüber, warum sich der Blick auf Verpackungen gerade grundlegend verändert. Denn dieser Satz gilt plötzlich: Faser ist nicht teurer als Kunststoff.

Eine Entwicklung, die vieles verändert – und die wir im Podcast aus unterschiedlichen Perspektiven einordnen.

Reinhören lohnt sich – für alle, die wissen wollen, was Fiber wirklich kann. Und was als Nächstes kommt.

Jetzt streamen!
Mockup Laptop und Smartphone mit Podcast Home of fiber
Dominik Bröllochs
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Dominik Bröllochs
Director Fiber Solutions

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Dominik Bröllochs
Dominik Bröllochs
Director Fiber Solutions
+49 791 506-0 E-Mail schreiben

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Häufig gestellte Fragen

  • Welche Vorteile hat faserbasierte Verpackung gegenüber Kunststoff?
    Faserbasierte Verpackungen bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, haben eine hohe Recyclingquote und gelten dadurch als besonders umweltfreundlich. Sie sind biologisch abbaubar und erzeugen im Vergleich zu vielen Kunststoffen eine geringere CO₂-Bilanz. Zudem überzeugen sie durch gute Bedruckbarkeit und eine nachhaltige Markenwirkung, was bei Verbrauchern positiv ankommt. Durch strengere Regulierungen für Kunststoffe bieten faserbasierte Lösungen außerdem eine zukunftssichere Alternative für viele Verpackungsanwendungen.
     
  • Welche gesetzlichen Vorgaben fördern den Einsatz faserbasierter Verpackungen?
    Die neuen europäischen Verpackungsvorgaben (PPWR) fördern den Einsatz faserbasierter Verpackungen, indem sie ab 2026 strengere Anforderungen an die Recyclingfähigkeit festlegen und schwer recycelbare Kunststoffe sowie überdimensionierte Verpackungen einschränken. Gleichzeitig harmonisiert die PPWR EU‑weit die Regeln für Verpackungen und verpflichtet Unternehmen zu klaren Design‑for‑Recycling‑Standards, wodurch leicht recycelbare Materialien wie Papier und Karton bevorzugt werden. Das deutsche Verpackungsrecht‑Durchführungsgesetz setzt diese Vorgaben national um und erhöht die Anforderungen an die Recyclingquoten, insbesondere für Kunststoffabfälle, was faserbasierte Alternativen weiter begünstigt. Insgesamt sorgen diese Regularien dafür, dass nachhaltige Verpackungsmaterialien mit hoher Recyclingfähigkeit im Markt gestärkt werden.
     
  • Wie flexibel ist Optima, wenn ich unterschiedliche Packungsgrößen und -designs habe?
    Optima ist sehr flexibel, wenn es um unterschiedliche Packungsgrößen und -designs geht. Die Maschinen sind modular aufgebaut und können dadurch vielfältige Formatbereiche sowie wechselnde Anforderungen abdecken, wie etwa die OPTIMA LS/OS8, die Packungsgrößen von 160×120×100 mm bis 600×500×300 mm unterstützt und sich dank modularer Bauweise für stark schwankende Anforderungen eignet. Auch andere Optima-Systeme wie die OPTIMA OSR bieten schnellen Formatwechsel und eine große Auswahl an Verpackungsformaten, was eine hohe Anpassungsfähigkeit ermöglicht. Darüber hinaus sind Optima-Maschinen generell auf kundenspezifische Anforderungen konfigurierbar, was ihnen erlaubt, unterschiedliche Produktgrößen, Konsistenzen und Designvarianten effizient zu verarbeiten.
     
  • Sind Barrierebeschichtungen ein Problem für Recycling?
    Ja, Barrierebeschichtungen können ein Problem für das Recycling sein, vor allem wenn sie aus Kunststoffen oder Aluminium bestehen. Studien zeigen, dass hybride Papier‑Kunststoff‑Verpackungen heute nur schwer recycelbar sind, da die Trennung von Fasern und Barrierematerial technisch aufwendig, kostenintensiv und oft nicht effizient möglich ist. Viele Barrieren führen dazu, dass Papierverpackungen im Standard‑Altpapierprozess nicht vollständig aufgeschlossen werden können, was die stoffliche Verwertung deutlich einschränkt. Forschung und Industrie arbeiten jedoch an neuen wasserbasierten oder druckbaren Barrierelösungen, die den Produktschutz erhalten, aber die Recyclingfähigkeit deutlich verbessern sollen.
     
  • Welche Maschinenlösungen bietet Optima für fiberbasiertes Verpacken?
    Optima bietet mehrere Maschinen- und Technologielösungen speziell für das faserbasierte Verpacken an. Dazu gehören Anlagen für geformte Karton‑ und Papierverpackungen, etwa für Becher, Dosen, Portionspackungen oder Nachfüllanwendungen, die Optima bereits heute als faserbasierte Alternativen im Portfolio führt. Ein zentrales Zukunftsfeld ist zudem die Dry‑Molded‑Fiber‑Technologie, die Optima gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen PulPac industrialisiert. Diese Technologie ermöglicht die Formgebung komplexer faserbasierter Produkte wie Blisterverpackungen, Kaffeekapseln oder Verschlüssen – inklusive Barriereauftrag und optionaler Abfüll- und Endverpackungssysteme. Optima entwickelt hierfür maßgeschneiderte Maschinenlösungen für die großvolumige Produktion und positioniert sich als „One‑Stop‑Shop“ für komplette Fiber‑Packaging‑Prozesse, von der Formgebung bis zur finalen Verpackung. Insgesamt zeigt Optima damit ein breites Maschinenportfolio für nachhaltige, faserbasierte Anwendungen, das sowohl den Ersatz klassischer Kunststoffverpackungen als auch neue Produktkategorien unterstützt.
     

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Dominik Bröllochs
Dominik Bröllochs
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