05.10.17

Mehr als 500 Jugendliche und Erwachsene informieren sich bei der „Nacht der Ausbildung“

Nacht der Ausbildung 2017
„Optima, das sind doch die aus Schwäbisch Hall – Aber was machen die denn eigentlich?“ – Diese Frage – gestellt von einer jungen Besucherin – stand im Mittelpunkt der „Nacht der Ausbildung“ am 28. September 2017. Das Ausbildungszentrum öffnete bereits zum dritten Mal seine Pforten für interessierte Jugendliche und deren Eltern.

Antworten auf diese Frage erhielt die junge Besucherin auf die etwas andere Art – nämlich hautnah. Ihr Blick schweift über Jugendliche, die an Werkbänken sitzen und löten, mit Eltern und Ausbildern ins Gespräch vertieft sind oder dabei zusehen, wie eine HoloLens funktioniert – eine Mixed Reality-Brille, die bei Optima eingesetzt wird. Die mehr als 500 Besucher hatten nicht nur die Gelegenheit, Fragen zu Ausbildung und Studium zu stellen, sondern waren auch eingeladen, direkt mit anzupacken.

An verschiedenen Stationen in den Bereichen „Mechanische Tätigkeiten“ und „Elektrische/Mechatronische Tätigkeiten“ stellten sie ihr Talent unter Beweis. So hatten sie die Wahl, einen Fidget Spinner, einen Schubladenwächter oder ein Leuchtschild zu bauen. Es dauerte nicht lange, bis an allen Stationen geschäftiges Treiben herrschte. Andere Besucher ließen sich davon beeindrucken, wie eine der riesigen CNC-Maschinen aus einem Stück Metall einen winzigen Fingerring formte. Damit die Nacht der Ausbildung im Gedächtnis bleibt, durften die Jugendlichen den Ring und alle anderen Werkstücke mit nach Hause nehmen. Ganz nebenbei erhielten die Jugendlichen und ihre Eltern wertvolle Informationen aus erster Hand von den Auszubildenden.

„Groß“, „sauber“ – mit diesen Worten beschreibt ein Vater, dessen Sohn die neunte Klasse besucht, seinen ersten Eindruck vom Ausbildungszentrum. Er zeigte sich – wie viele andere Gäste – beeindruckt von den Dimensionen des Ausbildungszentrums in der Kolpingstraße, das auf 1000 Quadratmetern Platz für mehr als 120 Auszubildende bietet. „Orientieren“, „informieren“, „schauen, was die Optima eigentlich macht“, „einen kleinen Einblick gewinnen“ – so vielfältig die Besucher sind, so sind es auch ihre Erwartungen an die Nacht der Ausbildung. Bei Optima versucht man, alle Erwartungen zu erfüllen und setzte erneut auf eine Mischung aus Mitmachen und Informieren. Als gegen 22 Uhr die letzten Jugendlichen und Eltern das Ausbildungszentrum verlassen, zeugen zufriedene Blicke davon, dass das Konzept gut ankommt.

Die Veranstaltung wurde von den Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken ausgerichtet. Für die „Nacht der Ausbildung“ wurde eigens ein Sonderverkehr eingerichtet. Busse brachten die Jugendlichen zu den teilnehmenden Unternehmen. Das Ausbildungszentrum wird auch 2018 seine Pforten für interessierte Jugendliche und Eltern öffnen.



Nacht der Ausbildung 2017

Nacht der Ausbildung 2017